Zwei Städte - ein Ziel
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Aktuelles

10Jahre Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm

Lange waren die Städte Ulm und Neu-Ulm wie zwei Königskinder: politisch getrennt durch die Grenze Bayern/Baden-Württemberg konnten sie nicht zueinander fi nden. Erst der Stadtentwicklungsverband Ulm / Neu-Ulm schaffte es, die einst von Napoleon gezogene Grenze aufzuweichen.
Seit zehn Jahren werden die Gewerbegrundstücke gemeinsam vermarktet – eine deutschlandweit einmalige Form der interkommunalen Zusammenarbeit. In dieser Zeit wurden bei 174 Verkaufsvorgängen rund 88 ha Gewerbefl ächen an Betriebe verkauft und somit bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen. Diese Erfolgsgeschichte wurde nur möglich, weil das Konkurrenzdenken der Erkenntnis gewichen ist: gemeinsam sind wir stärker. Bei der Lektüre dieser Broschüre werden Sie sehen, wie viel Ulm und Neu-Ulm in den letzten 10 Jahren für Gewerbe und Industrie getan haben und wie leicht es ist, hier als Unternehmen heimisch zu werden.
10 Jahre Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm

 

Untersuchung des Frauenhofer-Instituts zum Logistikstandort Ulm

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Wirtschaftstag Costa Rica, 24. März 2010 in Stuttgart

Costa Rica hat im zentralamerikanischen Vergleich den höchsten Lebensstandard und eine der niedrigsten Armutsquoten. Costa Rica wird deshalb auch gerne als die „Schweiz Mittelamerikas“ bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Staaten Lateinameri-kas hat sich das Land auch wirtschaftlich gut entwickelt. Von 1990 bis 2007 ist die costa-ricanische Wirtschaft durchschnittlich um 5,2% pro Jahr gewachsen.
Baden-Württemberg International (bw-i) bietet den Wirtschaftstag in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, der Außenhandelsfördergesell-schaft PROCOMER, der IHK Region Stuttgart, Handwerk International, der IHK Mün-chen und dem Lateinamerikaverein an. Der Minister für Außenhandel von Costa Rica, Herr Marco Vinicio Ruiz, und Experten der Außenhandelfördergesellschaft PROCOMER informieren Sie über die Geschäfts-möglichkeiten in Costa Rica. Zusätzlich erhalten Sie Informationen über Finanzie-rungsmöglichkeiten für Exporte nach Costa Rica.
weitere Informationen

 

Geschäftsbericht des Stadtentwicklungsverbandes 2008

Der Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm kann zusammen mit den vier Kooperationspartnern Blaustein, Dorn stadt, Nersingen und Elchingen aktuell auf ein Gewerbeflächenangebot von rund 100 ha in 20 Gebieten zurückgreifen. Das Jahr 2008 war das bisher erfolgreichste Jahr des Stadtentwicklungsverbandes. Schwerpunkt der Ansiedlungstätigkeit war der Ulmer Norden mit dem Güterverkehrszentrum auf Ulmer und Dornstädter Gemarkung.
An 15 Betriebe wurden im Jahr 2008 insgesamt 164.994 m² Gewerbe- und Industrieflächen zur Erweiterung, Verlagerung oder Neuansiedlung vergeben. Dadurch konnten ca. 1.953 Arbeitsplätze gesichert werden. Die Anzahl der vergebenen Gewerbebaugrundstücke ist im Vergleich zum Jahr 2007 zwar etwas zurückgegangen. Allerdings wurden ca. 70 % mehr an Gründstücksfläche an die Betriebe vergeben. Schwerpunkte waren zwei Großprojekte im Ulmer Norden, die zusammen allein rund 129.000 m² beanspruchen. Es handelt sich um ein großes Zentrallager von REWE und das Logistikzentrum der Drogeriemarktkette Müller. Weiterhin wurden Optionen für Erweiterungsflächen an 3 Betriebe mit insgesamt 42.676 m² eingeräumt. Entwicklung im Ulmer Norden Seit Inbetriebnahme des neuen regionalen Container-Bahnhofs (2005) konnte der Umschlag an Containereinheiten mehr als verdoppelt werden (von damals: 30.000, Dez. 2007: 65.500, auf Stand Dez. 2008: 71.000). In rund 4 Jahren wird mit ca. 100.000 Containereinheiten gerechnet. Das Terminal wird aktuell pro Woche mit 67 Zügen bedient. Zugrelationen bestehen nach Rotterdam, Hamburg, Polen, Tschechien, Antwerpen, Mannheim und Italien. Die Region wird somit als Tor zu Österreich, der Schweiz, Norditalien und Osteuropa von vielen Firmen genutzt, die hier ihr Zentrallager haben. Spätestens bis 2012 soll im Zuge des 6-spurigen Ausbaus der A 8 die eigene Autobahnzu- und -abfahrt zum gewerblichen Schwerpunkt im Ulmer Norden realisiert werden.
Geschäftsbericht 2008

 

„Bedarfsermittlung, Coaching und Qualifizierung von Existenzgründer- Innen und UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund in der Region Ulm“

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, der Unternehmensverband Alb-Donau e.V. sowie die Universität Ulm, der Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm sowie die Agentur für Arbeit Ulm möchten mit diesem Projekt die Situation der Existenzgründungen mit Migrationshintergrund analysieren und darauf aufbauend, Maßnahmen zur zielgruppenspezifischen Qualifizierung und Unterstützung erarbeiten.
Trotz der zunehmenden ökonomischen Bedeutung sind Informationen über UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund nur unzureichend vorhanden. So sind kaum Rückschlüsse auf die speziellen Bedürfnisse und Strukturen dieser Betriebe möglich. Die lokalen Wirtschaftsinstitutionen können jedoch nur mit einer gesicherten Datenbasis gezielte Förderprogramme konzipieren. Mit diesem Projekt sollen Qualifizierungs-, Planungs- und Informationsdefizite der GründerInnen verringert werden.
Dafür wird eine zentrale Anlaufstelle beim Unternehmensverband Alb-Donau e.V. ( www.aduv.org) geschaffen, in der vor allem Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten werden, um eine zielgruppenspezifische Ansprache vornehmen zu können. Sie wird die Gründungswilligen und bestehende Unternehmen in allen Phasen der unternehmerischen Tätigkeit beraten und begleiten.
Zudem werden die Gründungswilligen auf die Förderungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der zuständigen Institutionen sensibilisiert und bei Bedarf begleitet. Die bestehenden Angebote der Maßnahmeträger werden dabei gebündelt und bei Bedarf werden mit zuständigen Institutionen individuelle Lösungen erarbeitet.
Ansprechpartnerin beim Stadtentwicklungsverband Ulm /Neu-Ulm: Ulrike Sautter; u.sautter@ulm.de, Tel. 0731/161-2366

 

Innovationsgutscheine für kleine Unternehmen

Mit Innovationen lassen sich neue Märkte erschließen. Doch wie lassen sich Innovationen in Unternehmen generieren, die sich weder Personal für Forschung und Entwicklung leisten können noch externe Leistungen wie Marktrecherchen, Machbarkeitstudien oder die Erstellung eines Prototypen in größerem Umfang vorfinanzieren können?
Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das im Rahmen eines zweijährigen Modellvorhabens 2008/2009 Innovationsgutscheine an kleine Unternehmen ausgibt. Für dieses Modellvorhaben stehen im Rahmen des Zukunftsprogramms Mittelstand jährlich 3 Millionen Euro zur Verfügung. Damit sollen zunächst circa 800 Innovationsvorhaben angeschoben werden. Bei erfolgreichem Abschluss des Modellvorhabens soll das Instrument der Innovationsgutscheine im Rahmen eines Förderprogramms längerfristig in der Mittelstandsförderung des Landes verankert werden.
Hier geht's zu den Innovationsgutscheinen

 

Arbeitsmarktreport Februar 2010 für Ulm

Die Arbeitslosigkeit hat sich im Februar geringfügig verringert, und zwar um 38 auf 8.113. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 863 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Februar 4,9%; vor einem Jahr hatte sie sich auf 4,5% belaufen.
Im Rechtskreis SGB III lag die Arbeitslosigkeit bei 4.421, das sind 49 weniger als im Vormonat und 539 mehr als im Vorjahr. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote lag bei 2,7%. Im Rechtskreis SGB II gab es 3.692 Arbeitslose, das ist ein Plus von 11 gegenüber Januar; im Vergleich zum Februar 2009 waren es 324 Arbeitslose mehr. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote betrug 2,2%.
Arbeitsmarktreport Februar 2010 für Ulm

 

Arbeitsmarktreport Februar 2010 für Neu-Ulm

Die Arbeitslosigkeit ist im Februar geringfügig gestiegen, und zwar um 6 auf 12.252. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 2.106 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Februar 4,9%; vor einem Jahr hatte sie sich auf 4,1% belaufen.
Im Rechtskreis SGB III lag die Arbeitslosigkeit bei 7.675, das sind 112 weniger als im Vormonat und 975 mehr als im Vorjahr. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote lag bei 3,1%. Im Rechtskreis SGB II gab es 4.577 Arbeitslose, das ist ein Plus von 118 gegenüber Januar; im Vergleich zum Februar 2009 waren es 1.131 Arbeitslose mehr. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote betrug 1,8%.
Arbeitsmarktreport Februar 2010 für Neu-Ulm

 

Der Landespreis 2010 - 100.000 Euro für erfolgreiche Geschäftskonzepte in Baden-Württemberg.

Der Landespreis für junge Unternehmen zeichnet Betriebe aus, die mit neuen Geschäftsideen und mutigen Konzepten erfolgreich sind. Insgesamt 100.000 Euro werden von der baden-württembergischen Landesregierung und der L-Bank an die Preisträger vergeben. Der Landespreis zählt bundesweit zu den höchstdotierten Auszeichnungen für Unternehmen und wird alle zwei Jahre vergeben.
Der Landespreis richtet sich an junge Unternehmen, die nach dem 01.01.1999 gegründet oder übernommen wurden.
Der Landespreis ist Anerkennung für Unternehmer, die mit viel Einsatz ihre Ideen verwirklichen. Die Preisträger sind gleichzeitig Vorbilder für alle, die sich mit dem Gedanken an Selbstständigkeit tragen. Sie zeigen, was Unternehmertum im besten Sinn bedeutet: spannende wirtschaftliche Konzepte, Verantwortung für die Mitarbeiter und Engagement für die Region.
Der Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, Christian Brand, ist überzeugt: „Aufstrebende junge Unternehmen brauchen die öffentliche Anerkennung ihrer Arbeit. Denn sie übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und tragen maßgeblich dazu bei, dass das Land seine wirtschaftliche Spitzenposition ausbaut.“
Dieser Preis hat 2006 den Förderpreis für junge Unternehmen abgelöst, den die L-Bank seit 1998 verleiht.
Im Auswahlverfahren sind daher wichtig:
Persönlichkeit, Vorbildfunktion und soziale Kompetenz der Unternehmer
Unternehmenskonzept
unternehmerische Leistung
wirtschaftlicher Erfolg

Preise. In die Endausscheidung kommen die Top-10-Unternehmer des Landes. Die ersten drei Plätze sind wie folgt dotiert:
1. Platz: 40.000 Euro
2. Platz: 30.000 Euro
3. Platz: 15.000 Euro

Da Betriebsnachfolge ein wichtiges Thema für die mittelständische Wirtschaft des Landes ist, wird ein Zusatzpreis für eine herausragende und vorbildliche Betriebsübernahme in Höhe von 15.000 Euro vergeben.